Der Landesvorstand informiert

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten euch aufgrund mehrfacher Rückfragen hier noch einmal über die Anhebung der besonderen Altersgrenze im Vollzugsdienst Schleswig-Holstein informieren.

Im Haushaltsbegleitgesetz 2011/2012 wurde die stufenweise Anhebung der besonderen Altergrenze von 60 auf 62 Jahre wie folgt festgelegt:

Geburtsjahr Anhebung um Monate Eintritt in den Ruhestand Jahr / Monat
Bis 1951   60
1952 1 60 / 1
1953 2 60 / 2
1954 3 60 / 3
1955 4 60 / 4
1956 5 60 / 5
1957 6 60 / 6
1958 7 60 / 7
1959 8 60 / 8
1960 9 60 / 9
1961 10 60 / 10
1962 11 60 / 11
1963 12 61 / 0
1964 14 61 / 2
1965 16 61 / 4
1966 18 61 / 6
1967 20 61 / 8
1968 22 61 / 10
Ab 1969   62

Wir kämpfen weiter für den Erhalt der Vollzugsanstalten Flensburg und Itzehoe.

Für den BSBD Landesvorstand fiel die Sommerpause leider aus.

Die seitens des MJGI weiter geplante Schließung von Vollzugsanstalten hat den BSBD Landesvorstand dazu bewegt, kontinuierlich für den Erhalt zu kämpfen.

Wir haben die aktuelle Belegungssituation in Schleswig-Holstein zum Anlass genommen, erneut direkt in den Landtag zu gehen und Gespräche mit den Fraktionen gesucht.

Am 08.06.2011 wurde ein vertrauliches 4 Augen Gespräch zwischen dem Vorsitzenden Michael Hinrichsen und der stellv. Fraktionsvorsitzenden des SSW, Silke Hinrichsen, geführt.

Am 15.06.2011 haben Michael Hinrichsen und Andreas Block im persönlichen Gespräch den Landtagsabgeordneten der Linken die aktuelle Problematik und Sichtweise des BSBD vermittelt.

Am 16.06.2011 kam es zu einem Treffen zwischen den BSBD Vertretern Michael Hinrichsen, Andreas Block und Jan Studt mit dem Landtagsabgeordneten Thorsten Fürter, Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Kieler Landtag.

Am 13.07.2011 folgte ein weiteres Gespräch im Landtag, dort hat sich der Landesvorstand mit dem Arbeitskreis Recht der CDU-Landtagsfraktion unter der Leitung von MDL Werner Kalinka in einem 90 Minuten umfassenden Gespräch intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt.

Alle vorgenannten Fraktionen teilen die Sichtweise des BSBD und halten eine Schließung von Vollzugsanstalten unter den von uns vorgebrachten Argumenten für nicht haltbar.

Der BSBD Landesvorstand sucht nun erneut das Gespräch mit dem MJGI und der noch ausstehenden Terminierung der SPD Landtagsfraktion.

Eine umfangreiche Mitgliederinformation werden wir nach Abschluss der Gespräche versenden.

Euer BSBD Landesvorstand



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